Stromumlagen


Energiesteuern und Abgaben 2020


Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

jedes Jahr zum 15. Oktober geben die Übertragungsnetzbetreiber die Umlagen auf den Strompreis für das Folgejahr bekannt.


Die EEG Umlage dient bspw. zur Finanzierung des erneuerbaren Stroms. Über die sogenannte EEG-Einspeisevergütung fließt sie an die Betreiber von EEG Anlagen und dient somit der Förderung Erneuerbarer Energien. Die EEG Umlage steigt ab 01.02.2020 um 0,351 ct/kWh auf 6,756 ct/kWh.


Die KWK-Umlage dient der Erhaltung, Modernisierung und dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. 
Die hieraus entstehenden Kosten werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben. 
KWK-Anlagenbetreiber haben bei Erfüllung entsprechender Voraussetzungen einen Anspruch auf die gesetzlichen Fördersätze für den dann eingespeisten Strom. Die KWK-Umlage sinkt um 0,054 ct/kWh auf 0,226 ct/kWh.


Mit der in §19 der StromNEV geregelten Umlage wird die Entlastung bestimmter, stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie soll dadurch nachhaltig gestärkt werden.Die den Netzbetreibern daraus entstehenden Kosten werden auf die übrigen Letztverbraucher umgelegt. Die Umlage für Verbräuche bis 1.000.000 kWh/a steigt um 0,053 ct/kWh auf 0,358 ct/kWh. Die Umlage für Verbräuche größer 1.000.000 kWh bleibt unverändert bei 0,050 ct/kWh.

Mit der Offshore-Haftungsumlage werden Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abgesichert. Die Stromerzeugung auf Hoher See durch Offshore-Windkraftanlagen stellt einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende durch erneuerbare Energien dar.Diese Umlage bleibt ab dem 01.02.2020 für Verbräuche bis 1.000.000 kWh und für Verbräuche ab 1.000.000 kWh bei 0,416 ct/kWh unverändert.


Die Umlage für die abschaltbaren Lasten, die seit dem 01.01.2017 wieder eingeführt wurde steigt hingegen um 0,002 ct/kWh auf 0,007 ct/kWh im Jahre 2020. Die Umlage soll die Nutzung von abschaltbaren Lasten in der Industrie zur Stabilisierung der Übertragungsnetze und somit die Versorgungssicherheit fördern. Unter abschaltbaren Lasten versteht man stromintensive Industrieprozesse, die kurzfristig unterbrochen (abgeschaltet) werden können.


Die Stromsteuer bleibt unverändert bei 2,050 ct/kWh. Die Stromsteuer ist eine auf den Energieverbrauch im Stromsteuergesetz geregelte Steuer. Diese Steuer fließt u.a. in den Bundeszuschuss für die gesetzliche Rentenversicherung. Im Rahmen der Steuerabgaben gibt es für energieintensive Unternehmen verschiedene Entlastungsmöglichkeiten.

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Energiesteuern und Abgaben 2019

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

jedes Jahr zum 15. Oktober geben die Übertragungsnetzbetreiber die Umlagen auf den Strompreis für das Folgejahr bekannt.


Die EEG Umlage dient bspw. zur Finanzierung des erneuerbaren Stroms. Über die sogenannte EEG-Einspeisevergütung fließt sie an die Betreiber von EEG Anlagen und dient somit der Förderung Erneuerbarer Energien. Die EEG Umlage sinkt ab 01.02.2019 um 0,3870 ct/kWh auf 6,405 ct/kWh.


Die KWK-Umlage dient der Erhaltung, Modernisierung und dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. 
Die hieraus entstehenden Kosten werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben. 
KWK-Anlagenbetreiber haben bei Erfüllung entsprechender Voraussetzungen einen Anspruch auf die gesetzlichen Fördersätze für den dann eingespeisten Strom. Die KWK-Umlage sinkt um 0,065 ct/kWh auf 0,280 ct/kWh.


Mit der in §19 der StromNEV geregelten Umlage wird die Entlastung bestimmter, stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie soll dadurch nachhaltig gestärkt werden.Die den Netzbetreibern daraus entstehenden Kosten werden auf die übrigen Letztverbraucher umgelegt. Die Umlage für Verbräuche bis 1.000.000 kWh/a sinkt um 0,065 ct/kWh auf 0,305 ct/kWh. Die Umlage für Verbräuche größer 1.000.000 kWh bleibt unverändert bei 0,050 ct/kWh.

Mit der Offshore-Haftungsumlage werden Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abgesichert. Die Stromerzeugung auf Hoher See durch Offshore-Windkraftanlagen stellt einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende durch erneuerbare Energien dar.Diese Umlage steigt ab dem 01.02.2019 für Verbräuche bis 1.000.000 kWh von 0,037 ct/kWh um 0,379 ct/kWh auf 0,416 ct/kWh. Für Verbräuche ab 1.000.000 kWh bleibt die Umlage bei 0,049 ct/kWh unverändert.


Die Umlage für die abschaltbaren Lasten, die seit dem 01.01.2017 wieder eingeführt wurde sinkt hingegen um 0,006 ct/kWh auf 0,005 ct/kWh im Jahre 2019. Die Umlage soll die Nutzung von abschaltbaren Lasten in der Industrie zur Stabilisierung der Übertragungsnetze und somit die Versorgungssicherheit fördern. Unter abschaltbaren Lasten versteht man stromintensive Industrieprozesse, die kurzfristig unterbrochen (abgeschaltet) werden können.


Die Stromsteuer bleibt unverändert bei 2,050 ct/kWh. Die Stromsteuer ist eine auf den Energieverbrauch im Stromsteuergesetz geregelte Steuer. Diese Steuer fließt u.a. in den Bundeszuschuss für die gesetzliche Rentenversicherung. Im Rahmen der Steuerabgaben gibt es für energieintensive Unternehmen verschiedene Entlastungsmöglichkeiten.

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Energiesteuern und Abgaben 2018


Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

jedes Jahr zum 15. Oktober geben die Übertragungsnetzbetreiber die Umlagen auf den Strompreis für das Folgejahr bekannt.


Die EEG Umlage dient bspw. zur Finanzierung des erneuerbaren Stroms. Über die sogenannte EEG-Einspeisevergütung fließt sie an die Betreiber von EEG Anlagen und dient somit der Förderung Erneuerbarer Energien. Obwohl der Anteil an erneuerbaren Energien im Jahr 2018 weiter steigen wird, sinkt die Umlage ab 01.01.2018 um 0,0880 ct/kWh auf 6,792 ct/kWh.


Die KWK-Umlage dient der Erhaltung, Modernisierung und dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung.
Die hieraus entstehenden Kosten werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben.
KWK-Anlagenbetreiber haben bei Erfüllung entsprechender Voraussetzungen einen Anspruch auf die gesetzlichen Fördersätze für den dann eingespeisten Strom. Die KWK-Umlage sinkt um 0,093 ct/kWh auf 0,345 ct/kWh.


Mit der in §19 der StromNEV geregelten Umlage wird die Entlastung bestimmter, stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie soll dadurch nachhaltig gestärkt werden.Die den Netzbetreibern daraus entstehenden Kosten werden auf die übrigen Letztverbraucher umgelegt. Die Umlage für Verbräuche bis 1.000.000 kWh/a sinkt um 0,018 ct/kWh auf 0,370 ct/kWh. Die Umlage für Verbräuche größer 1.000.000 kWh bleibt unverändert bei 0,050 ct/kWh.

Mit der Offshore-Haftungsumlage werden Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abgesichert. Die Stromerzeugung auf Hoher See durch Offshore-Windkraftanlagen stellt einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende durch erneuerbare Energien dar.Diese Umlage steigt ab dem 01.01.2018 für Verbräuche bis 1.000.000 kWh von -0,028 ct/kWh um 0,065 ct/kWh auf 0,037 ct/kWh. Für Verbräuche ab 1.000.000 kWh steigt die Umlage um 0,011ct/kWh auf 0,049 ct/kWh.


Die Umlage für die abschaltbaren Lasten, die seit dem 01.01.2017 wieder eingeführt wurde steigt hingegen um 0,005 ct/kWh auf 0,011 ct/kWh im Jahre 2018. Die Umlage soll die Nutzung von abschaltbaren Lasten in der Industrie zur Stabilisierung der Übertragungsnetze und somit die Versorgungssicherheit fördern. Unter abschaltbaren Lasten versteht man stromintensive Industrieprozesse, die kurzfristig unterbrochen (abgeschaltet) werden können.


Die Stromsteuer bleibt unverändert bei 2,050 ct/kWh. Die Stromsteuer ist eine auf den Energieverbrauch im Stromsteuergesetz geregelte Steuer. Diese Steuer fließt u.a. in den Bundeszuschuss für die gesetzliche Rentenversicherung. Im Rahmen der Steuerabgaben gibt es für energieintensive Unternehmen verschiedene Entlastungsmöglichkeiten.

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